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Fahrzeugübergabe

Artikel der Lausitzer Rundschau Nikolaus-Geschenk ist viel zu groß für Feuerwehr-Stiefeltlager 06.12.2014 Freiwillige Feuerwehr Krauschwitz-Ost nimmt neues Löschfahrzeug in Besitz / Landkreis sorgt für 90-Prozent-Förderung Krauschwitz Mit Sirenengeheul und großem Bahnhof haben die Krauschwitzer das neue Löschfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Krauschwitz-Ost Sonnabend begrüßt. 155 000 Euro kostet es. "Ich hab' doch keinen Katastrophenalarm bestellt", meinte Henry Kossack, der stellvertretende Kreisbrandmeister, lachend. Da bog das neue Schmuckstück gerade auf den Hof des Feuerwehrgerätehauses ein. Natürlich mit Blaulicht. Am Steuer Kamerad Marcel Berno, auf dem Beifahrersitz Bürgermeister Rüdiger Mönch (Freie Wähler). Die Freude über dieses Nikolausgeschenk, das in keinen ihrer Stiefel passt, ist bei den Floriansjüngern groß. Kein Wunder: "20 Jahre ist es her, als wir das letzte Mal ein neues Fahrzeug bekamen. Tja, gut Ding braucht Weile, sagt doch der Volksmund", so Wehrleiter Dieter Berno. Das Neue ist ein Staffel-Fahrzeug TSF-W. Mit Stolz geschwellter Brust nannte Dieter Berno einige technische Daten. An Bord hat das rote Schmückstück einen 500-Liter-Tank, eine Wärmebildkamera und vieles mehr. "Danke an alle, die sich in die Beschaffung reinknieten." Dem konnte Bürgermeister Mönch nur beipflichten. Er erinnerte, dass Marcel Berno und Steffen Preuß nicht locker ließen, weil dringend ein neues Fahrzeug gebraucht wurde. Der alte LO Robur von 1982 brauchte dringend Ersatz. Doch die Krauschwitzer Eigenmittel waren und sind begrenzt. In Henry Kossack und dem Brand- und Katastrphenschutzamt beim Landkreis fanden die Krauschwitzer Gehör. Es gelang den Hochwasser-Fördertopf zu knacken. Denn die Krauschwitzer löschen nicht nur Brände, sondern kommen auch als Wasserwehren zum Einsatz. Das Ergebnis sei ein Fünfer im Lotto, ein Glücksgriff eben, so der Gemeindechef. Denn Krauschwitz muss nur ein Zehntel der Kosten von 155 000 Euro für das Fahzeug tragen. "Wenn man miteinander spricht, kann man viel erreichen", meinte Henry Kossack dazu. Das Fahrzeug sei das i-Tüpfelchen für die Tageseinsatzbereitschaft. "Neben den Menschen steht nun auch die Technik bereit." Dank der Arbeitgeber Keulahütte und Kreisel gibt es eine Tageseinsatzgruppe, zu der dort Beschäftigte gehören. Als Bürgermeister Mönch dann Henry Kossack dankt als verlässlichem Partner über viele Jahre und ihn zum Ehrenmitglied der Wehr ernennt, fehlen dem Weißwasseraner kurzzeitig die Worte. "Ich freue mich sehr, aber am meisten übers Kennzeichen NOL-KO 112." Kossack 112. Kameraden aus den Ortswehren gratulierten zur Neuanschaffung wie auch befreundete Wehren. Bad Muskaus Chef Andreas Haertel hatte einen der kürzeren Wege. Die Ottersweierer um Kommandant Stefan Höß mit 720 Kilometer den längsten.