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Barbaratag

Artikel der Lausitzer Rundschau 04.12.2014 Die Keulahütte Krauschwitz beendet das Jahr 2014 mit einem Umsatz von 37,67 Millionen Euro. Das sei eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent, wie bei der Barbarafeier am Donnerstagabend betont wurde. Foto: Martina Arlt/mat1 Mit dem erzielten Umsatz von 37,67 Millionen Euro schrammten die Krauschwitzer um wenige Meter am selbst gesteckten Ziel für 2014 vorbei. Denn vor einem Jahr war an gleicher Stelle die Rede von 38,1 Millionen Euro, die sich die Keulahütte für dieses Jahr vornehme. Dennoch bestehe aller Grund, stolz auf das Ergebnis zu sein, betonte Geschäftsführer Mario Mackowiak. Er erinnerte an die aktuelle weltpolitische Situation, die sich auf die wirtschaftliche Entwicklung zahlreicher Betriebe auswirke. Stichwort Russland-Geschäfte: "Russland ist unser wichtigster Exportmarkt. Uns ist es gelungen, drei Millionen Euro Umsatz in diesem Jahr dort zu realisieren." Doch die Ereignisse würden sich geradezu überschlagen, die Lage werde immer kritischer, denn der Rubel verliere stetig an Wert. "Importe für die Firmen dort sind nicht bezahlbar", schlussfolgert Mackowiak und betont: "Wir müssen den Umsatz, den wir aus den Russland-Geschäften auch künftig erwartet haben, dramatisch korrigieren." Von der Warte her das in diesem Jahr erzielte Umsatzvolumen auch 2015 zu wiederholen, sei eine große Herausforderung. "Die fehlende Komprissbereitschaft der EU und auch Deutschlands tut der Wirtschaft nicht gut. Sanktionen haben noch nie etwas gebracht", ist der Krauschwitzer überzeugt. Er wünscht sich eine baldige Wende zum Positiven. Vor der Barbarafeier, mit der alljährlich sowohl der Werksangehörigen als auch der Krauschwitzer gedacht wird, die in zwei Weltkriegen ihr Leben ließen, weihten die Keulahütten-Werker eine Stätte der Stille und des Dankes ein. "Diese besteht aus schlesischem Granit und Gusseisen unserer Hütte", so Mackowiak. Mit dem Denkmal wolle man das Engagement der Unternehmerfamilie Merckle würdigen, die die Keulahütte 1997 übernahm. Seither gehört diese zur VEM-Holding. "Das Denkmal hat seinen Platz an unserem Verwaltungsgebäude bekommen", berichtet der Krauschwitzer. An der Einweihung habe Adolf Merckles Nachfolger und Sohn Ludwig Merckle teilgenommen. "Es war das erste Mal seit über sechs Jahren, dass er uns besuchte." Er sei am Donnerstag zum Ehrengießer geschlagen worden, musste dazu seine erste Pfanne Eisen abgießen. Ludwig Merckle ist der vierte Ehrengießer und folgte auf seinen Vater sowie auf Freiherr Rupprecht von Rothkirch, dem Generalbevollmächtigten der VEM-Holding, und Dietmar Puschkeit, Sprecher der VEM-Geschäftsführung. Gabi Nitsche